Im Wellnessbereich gibt es mittlerweile hunderte von Begriffen und Therapien. Wir erheben für unsere Erklärung der Begriffe nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Gleichwohl möchten wir versuchen, die wichtigsten und aktuellsten zu erklären.
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Wellnessbegriffe A
| Algentherapie | Zu Beginn der Behandlung baden man in einer professionellen Hydromassagewanne. Dabei entspannt man sich, die Muskulatur wird gelockert und die Poren der Haut werden aufnahmefähiger. Danach folgt eine Algenpackung und dann eine Schwitzkur. Die Algentherapie kann bei Kreislaufproblemen, gegen Muskelerschlaffung und Fettpolster helfen. Durch die Algentherapie sollen vermehrt Toxine (Giftstoffe) über die Haut ausgeschieden und im Gegenzug Spurenelemente aufgenommen werden, welche die Regeneration der Hautfunktionen unterstützen können. Die Wirkung der Algen-Inhaltsstoffe verspricht eine Stärkung des Immunsystems und eine intensivere Anregung des Stoffwechsels und Durchblutung und damit verbunden eine Steigerung der Vitalität. |
| Aqua-Training |
Das Aqua-Training ist eine sportliche Trainingsform, die im Wasser durchgeführt wird. Trainiert wird in einem niedrigen Becken, so dass jeder stehen kann. Durch den starken Wasserwiderstand ist das Training unter Wasser fünf Mal effektiver als an Land. Der Wasserauftrieb lässt den Körper schweben und an Gewicht verlieren, Gelenke, Muskeln und Wirbelsäule werden geschont. Durch den Einsatz von Zusatzgeräten (z.B. spezielle Schwimmbretter) kann die Effektivität des Aquatrainings gesteigert werden. Es werden alle großen Muskelgruppen beansprucht. Geeignet ist Aqua-Training für jeden: vom Freizeitsportler über den Leistungssportler bis hin zum Reha-Patienten, denn nach Verletzungen gewöhnt sich der Körper unter Wasser viel schneller und schonender wieder an die Bewegungen als an Land. Beim Aqua-Training werden Übungen vom Land ins Wasser übertragen. Das Aqua-Training ist nicht nur eine sehr angenehme und schonende Trainingsform, sondern sie wird auch sehr oft im präventiven und rehabilitativen Bereich eingesetzt. http://www.werde-gesund.info/therapie/Aquatraining.htm |
| Aroma-Dampfbad | Die Temperatur des Aroma-Dampfbades liegt zwischen 43 und 46 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent. So genießt man den wohltuenden Dampf in den Atemwegen, den Bronchien und auf der Haut. Im Gegensatz zum klassischen Dampfbädern wird beim Aroma-Dampfbad der Luft ätherische Öle beigemengt, so entstehen die Aromen. Es kann die Durchblutung fördern sowie das Immunsystem stärken. Ebenso können die verwendeten Öle so gewählt werden, dass sie z. B. beruhigend oder anregend wirken. |
| Aroma-Ganzkörpermassage | Ätherische Öle werden mit klassischen Basisölen (z.B. Sesamöl, Mandelöl) gemischt und sanft in die Haut einmassiert. Nicht nur dort entfalten sie ihre wohltuende Wirkung. Die verschiedenen Düfte haben unter Umständen auch eine positive Wirkung auf die Psyche. Je nach dem, ob man entspannen oder vitalisiert werden möchte, wählt man die passenden Duftstoffe. |
| Aromatherapie |
Die Aromatherapie setzt auf die Verwendung von Duftstoffen um Krankheiten zu heilen, lindern oder vorzubeugen. Es werden - in der Regel verdünnte - ätherische Pflanzenöle verwendet, im Idealfall sind diese natürlichen Ursprungs. Ein breites Sortiment steht für die verschiedensten Indikationen zur Verfügung. Bekannt sind zum Beispiel die desinfizierende und antiseptische Wirkung von Kamillen-, Nelken- oder Zitronenöl. Andere Aromen wirken krampflösend, entspannend, anregend. Die Aromen sollen auch auf der "feinstofflichen Ebene" wirken und so die seelisch-geistige Harmonisierung bewirken. Naturwissenschaftlich lässt sich dies nicht nachweisen. Schon ca. 4.000 v. Chr. findet man erste Hinweise auf angewandte Aromatherapie in der ägyptischen Heilkunde. Im 13. Jahrhundert erlebte die Methode in Frankreich einen Höhepunkt, geriet jedoch wieder in Vergessenheit. Die Wirkstoffe nimmt man über die Nase, über die Mund- und Rachenschleimhäute oder über die Haut auf. Die Wirkstoffe werden z.B. inhaliert, aufgetragen (auch als Wickel), einmassiert, als Badezusatz verwendet oder durch Verdampfen z.B. in der Sauna bzw. Vernebeln im Raum verteilt. Die unterschiedlichen Anwendungen können auch kombiniert werden. |
| Atemtherapie |
Die Atemtherapie ist ein psychosomatischer Ansatz und wird auf verschiedenen Gebieten angewendet, u.a. bei Herz-Kreislauf-Störungen, Migräne, Bronchitis oder psychosomatischen Störungen. Das Ziel ist es, dem eigenen Atem zu lauschen, ihn bewusst zu erfahren und zuzulassen und dabei die Ruhe des Körpers wahrzunehmen. Man sollten vom Therapeuten an den eigenen Atemrhythmus herangeführt werden und ihn als Kraftquelle kennen lernen. Quellen: www.athemtherapie.com |
| Autogenes Training |
Autogen ist Griechisch und heißt "aus sich selbst hervorgebracht". Das Autogene Training wird auch als konzentrative Selbstentspannung bezeichnet. Sie wurde von dem Berliner Nervenarzt und Psychotherapeuten Prof. Johann Heinrich Schultz (1884-1970) entwickelt. Bei diesem Training wird ein Mittelweg zwischen aktiver Anleitung und passivem Geschehenlassen angestrebt. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf die inneren Erlebniswelten in der Ruhe und die körperlich-seelische Entspannung. Um diese zu erreichen, bedient sich das Verfahren suggestiver Methoden, die als Autosuggestion bezeichnet werden. So soll ein Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung erreicht werden, das einer Störung der Gesundheit und des Wohlbefindens durch altenden Stress und Spannungsvorgänge vorbeugen kann. Das Autogene Trainings steht auf vier Pfeilern: - Spannung und Entspannung - Konzentration und Ruhe - Training und Lernen - Umschalten im Nervensystem und Ausbreitung von Entspannung im Körper. Das Autogene Training wird stets in bequemer Haltung durchgeführt und beinhaltet Schwereübungen zur Muskelentspannung, Wärmeübungen zur Entspannung der Blutgefäße, Herzübungen zur Beeinflussung der Herztätigkeit, Atem-, Sonnengeflechts- und Kopfübungen. Das Ziel des Autogenen Trainings ist es, sowohl körperlich als auch psychisch eine positive Veränderung sonst nicht beeinflussbarer Körperfunktionen und Empfindungen zu erreichen. |
| Ayurveda |
Das Wort Ayurveda stammt aus der alten indischen Hochkultur und setzt sich aus "Ayur" = "langes Leben" und "Veda" = "Wissen" zusammen; es beschreibt demnach die Lehre vom langen (und gesunden) Leben. Die Lehre von den drei sogenannten Doshas bilden den Kern des Ayurveda. Die Doshas heißen: Vata, Pitta und Kapha. Krankheiten entstehen dann, wenn die Doshas ins Ungleichgewicht geraten. Ziel der Behandlung mit Ayurveda ist weniger ein schnelles Beseitigen der Beschwerden, sondern vielmehr eine ganzheitliche Umstimmung in Körper, Seele und Geist. Deshalb liegt der Schwerpunkt in der Ayurveda-Behandlung auf dem Übernehmen einer gesunden Lebensweise und damit auf dem Erhalt der Gesundheit. Eine sehr wichtige Rolle spielt die Ernährung. Sie beeinflusst über den Stoffwechsel direkt alle Organe. Deshalb werden viele Arten von pflanzlichen und mineralischen "Diäten" angewendet, je nach der Modalität der zu beeinflussenden Doshas. Auch Ratschläge zur Lebensführung, Meditation, Tiefenentspannung, Atem- und Körperübungen, individuelle (Öl-)Massagen sowie der Einsatz von Musik und Kunst gehören zum Repertoire der ayurvedischen Medizin. Ayurveda ist in diesem Sinn keine Krankheits-, sondern eine ausgesprochene Gesundheitslehre. Typische Anwendungen in Wellness-Hotels sind: Abhyanga: Öl-Ganzkörpermassage. Sie kann von einem Therapeuten oder als Synchronmassage gleichzeitig von zwei Therapeuten ausgeführt werden. Garshan: Seidenhandschuh-Massage Marmatherapie: Massage vitaler Punkte Pizichilli: die "Königliche Therapie", Ganzkörper-Synchronmassage unter dem warmen Ölstrahl; ausleitend Shirodhara: fließender warmer Ölstrahl auf die Stirn; vegetativ ausgleichend wirkend Svedana: Kräuterdampfbad Udvarthana: gewebeaktivierende Kräuterpaste-Massage Vishesh: Tiefenmassage |
Wellnessbegriffe B
| Badekur |
Die Heilkräfte des Wassers sind den Menschen seit Jahrtausenden bekannt. Dabei bilden die Badekuren eines der Standbeine der natürlichen Medizin. Sie bestimmten Voraussetzungen erfüllt, können sie sogar bei der Krankenkasse beantragt werden. Badekuren lassen sich sowohl am Meer als auch in Heilbädern mit Thermalquellen etc. bzw. in Orten mit klimatischen Besonderheiten durchführen. Sie werden nicht nur bei aktuellen Gesundheitsstörungen (z. B. Stress und Wirbelsäulenprobleme) eingesetzt, sondern auch in präventiver Form. Bei einer Badekur werden besonders die Heilmittel eingesetzt, die in der Region in natürlicher Weise vorkomme, z.B. Algenextrakte oder Thermalquellen. |
| Barfußpfad |
Auf einem Barfußpfad erfährt man über die eigenen nackten Füße sinnliche Reize, die von den verschiedenen Bodenbelege wie Baumscheiben, Tannenzapfen, Rindenmulch, Sägemehl, Gras oder einem Moorweg ausgehen. Auch Geländeabschnitte, in denen man durch knietiefen Schlamm oder feinen Kies geht, sind in vielen Orten vorhanden. Die Pfade sind unterschiedlich lang und es gibt Rundkurse von einem bis fünf Kilometer Länge. Die Wirkungen sind vergleichbar mit einer Fußmassage: sehr entspannend und wohltuend. Zudem kann sich ein Barfußpfad positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Das zeigen auch die Erfahrungen mit der klassischen Fußreflexzonenmassage. Die "Schuh verwöhnten" Füße der modernen Menschen können eine gewisse Eingewöhnungsphase benötigen bis es zum erwähnten Wohlfühl kommt. |
| Bioresonanz-Therapie |
Die Bioresonanz-Therapie macht sich die Tatsache zunutze, dass der menschliche Körper von einem extrem schwachen, aber durchaus meßbaren elektromagnetischen Feld umgeben ist. Laut Bioresonanz-Therapie verändert sich dieses elektromagnetische Feld bei Krankheiten und das elektromagnetische Feld erscheint disharmonisch. Mittels Elektroden lassen sich diese Schwingungen über ein Kabel in ein Therapiegerät mit Messteil leiten. So können z.B. die wirkungsvollsten Akupunkturpunkte ausgetestet werden. In der anschließenden Therapie wird versucht, die harmonische Energie wieder in den Körper zu bringen; die disharmonischen Schwingungen sollen in harmonische Schwingungen umgekehrt werden. Der Patient erhält also nicht Strom oder Energie von außen, es werden zur Behandlung nur seine körpereigenen Schwingungen für ihn nutzbringend eingesetzt. |
| Biosauna |
Diese kreislaufschonende Saunavariante unterscheidet sich vor allem durch drei Faktoren von der traditionellen finnischen Sauna. Bei der Biosauna liegt die Temperatur bei rund 60° C (finnische Sauna etwa 85 - 95° C). Außerdem ist die Luftfeuchtigkeit weitaus höher. Bei der finnischen Sauna liegt sie bei 15-30%. Bei der Biosauna ist sie rund 45%. Der dritte Unterschied ist die Kombination mit Farblicht. Bei der Biosauna leuchten in zeitlichen Abständen unterschiedliche Farben auf. Da Farbe und Licht den menschlichen Organismus beeinflussen und die biologischen Funktionen regeln, können mit Farblicht durch die vier Spektralfarben folgende ausgleichende Wirkungen erzielt werden: Die Farbe Blau soll beruhigend und entspannend wirken und sie kann den Sauerstoffgehalt im Blut erhöhen. Die rote Farbe soll die entgegengesetzte Wirkung haben, sie soll anregend. Von der grünen Farbe sagt man, dass sie eine regenerierende und erholsame Wirkung habe. Die Farbe Gelb schließlich soll stimmungserhellend sein. Sie soll eine unbeschwerte Atmosphäre erzeugen und bei Depressionen helfen. |
| Body-Wrapping | Bei dieser Methode handelt es sich um eine Kompressions-Bandagierung, die teilweise mit einer besonderen Klarsichtfolie durchgeführt wird.: Der Körper wird dick eingecremt und in Algen, Mineralschlamm oder Fango fest gewickelt. Die Durchblutung des Gewebes und die Lymphzirkulation werden dabei angeregt. Diese Art den Körper zu entgiften ist unter anderem Teil der Cellulite-Behandlung. |
| Bürstenmassage |
Bei dieser Massage wird mit Naturhaarbürsten massiert. Dabei gibt es einen Grundsatz: es wird immer herzfern angefangen, z.B. am rechten Fuß oder an der rechten Hand und dann zum Herzen hin gearbeitet. Durch kreisende Bewegungen kann es zu einer durchblutungsfördernden und somit kreislaufanregenden Wirkung kommen. Es gibt verschiedene Borstenstärken, die individuell auf den Hauttyp abgestimmt werden. Zum Trockenbürsten können sowohl Bürsten mit Naturborsten als auch Luffaschwämme oder Massageprodukte aus rauhem Naturfasergewebe wie Hanf oder Sisal eingesetzt werden. |
Wellnessbegriffe C
| Caldarium |
Das Caldarium ist ein keramikgefliester Wärmeraum mit einer Temperatur von 55-60° C. Die sanfte Strahlungswärme der beheizten Wänden, Sitzbänken und Fußboden erwärmt und entspannt die Muskulatur. Nach kurzer Zeit beginnt man zu schwitzen, die Durchblutung wird angeregt und die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert. empfohlene Aufenthaltsdauer 15-20 Minuten danach 20-30 Minuten ruhen |
| Cardiotraining | Cardiotraining ist ein Herz-Kreislauf-Training, welches aus Laufen, Walken, Radfahren, Schwimmen oder anderen Ausdauersportarten bestehen kann. Im Mittelpunkt steht gesundheitsfördernde und aerobe Belastung. Diese wird in den meisten Fällen über die Herzfrequenz festgelegt. Belastungsintensität und -dauer hängen vom individuellen Leistungsstand ab. Es gibt kaum ein anderes Training, das so viele positive Effekte auf den gesamten Organismus hat, angefangen von einer ökonomisierten Herzarbeit über eine Senkung des Ruhepulses bis hin zu einer Vergrößerung der maximalen Sauerstoffaufnahme. |
| Chakra-Meditation |
Die Chakra-Lehre geht davon aus, dass sich entlang der menschlichen Wirbelsäule sieben Energiezentren (Chakras) befinden. Die Chakras sollen entsprechend ihrer Lage den Körper in verschiedenen Bereichen durchstrahlen. Die Chakras sollen außerdem die Organfunktionen, den Kreislauf und die Hormontätigkeit, aber auch Emotionen und Gedanken beeinflussen. Allen Chakras sind traditionell Farben, Elemente und Symbole zugeordnet, die den energetischen Schwingungsfrequenzen des jeweiligen Energiewirbels entsprechen. Die Arbeit an diesen Energiezentren, die aus tiefen Atmungs-, Körper- und Entspannungsübungen sowie Übungen zur Farbvisualisierung besteht, ermöglicht der/dem Übenden, diese inneren Kräfte zu aktivieren, spüren und kennen zu lernen. |
| Chikitsa-Yoga |
Diese auch als Yoga-Therapie bezeichnete ganzheitliche Methode aus dem traditionellen indischen Yoga zielt auf die Gesundung von Körper, Geist und Seele ab. Hier spiele vor allem Muskel- (Asanas), Atem- (Pranayamas) und Reinigungsübungen eine Rolle. Die Asanas sind Muskelanspannungs- und -entspannungsübungen, die im Einklang mit dem Atemrhythmus durchgeführt werden. Sie sollen kräftigend für das Gewebe und ausgleichend auf die Verfassung des Patienten wirken. Auch anderen Yoga-Formen wie beispielsweise dem Mantra-Yoga wird heilende Wirkung zugeschrieben. |
| Chirotherapie |
Bei der Chirotherapie sollen durch die Behandlung mit der Hand Blockaden der Wirbelsäule und der Gelenke gelöst werden, die etliche Beschwerden an den jeweiligen Körperstellen hervorrufen können. Zwangshaltungen oder unkontroliierte Bewegungen sind nur eine von vielen Ursachen. Quelle: http://chirotherapie.net Bei diesen Blockaden kann sich die Ursache an ganz anderen Stellen befinden als die Beschwerden. Dies erklärt auch, warum es häufig vorkommt, dass Patienten jahrelang erfolglos behandelt wurden, ehe ihnen schließlich von einem Chirotherapeuten geholfen werden konnte. Bei der Chirotherapie ist zu beachten: • Chirotherapeuten sind immer Ärzte, welche die Zusatzbezeichnung „Chirotherapie“ erst nach Weiterbildung in entsprechenden Kursen erworben haben, die von der Ärztekammer anerkannt sein müssen. • Chiropraktiker sind meistens keine Ärzte. Der Ausbildungsgang ist nicht einheitlich, weil die Diplome meist im Ausland erworben wurden. Unter diese Gruppe fallen auch die in den Vereinigten Staaten ausgebildeten Chiropraktoren. Bei diesen Behandlern werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. |
| Cleopatrabad | Es ist bekannt, dass Cleopatra ihre Schönheit durch das Baden in Eselsmilch gefördert haben soll. Für das heutige Cleopatrabad wird keine Eselsmilch, sondern normale Milch verwendet und mit ausgewählten Ölen ergänzt |
| Colon-Hydro-Therapie |
Die Colon-Hydro-Therapie ist eine Möglichkeit zur Reinigung des Dickdarms (Colon) mit Hilfe von Wasser (griechisch: hydro). Bei der Darmspülung liegt der Patient bequem in Rückenlage. Durch ein Kunststoffröhrchen fließt angewärmtes Wasser in den Darm ein. Die Menge des eingeleiteten Wassers und dessen Temperatur wird dem Patientenangepasst. Über einen zweiten Schlauch wird das Wasser mit dem gelösten Darminhalt abgeleitet. Während der Colon-Hydro-Therapie massiert der Therapeut sanft den Bauch des Patienten, um Problemzonen zu ertasten und das einfließende Wasser an bestimmte Stellen im Darm zu leiten. Es wird davon ausgegangen, dass gewisse Gift- und Abfallstoffe vom Darm nicht mehr schnell genug abgebaut und ausgeschieden werden. Bereits bei den alten Ägyptern waren Wasserspülungen des Darms bekannt. Die moderne Colon-Hydro-Therapie allerdings stammt aus Amerika. |
| Cranio-Sacral-Therapie |
In der Cranio-Sacral-Therapie wird davon ausgegangen, dass der rhythmische Fluss des Gehirnwassers für das Wohlbefinden des Menschen von großer Bedeutung ist. Der Gehirnwasserfluss soll normalerweise in einem Rhythmus von 6-12 Zyklen pro Minute vom Schädel (Cranio) zum Kreuzbein (Sacrum) fließen. Dabei werden die empfindlichen Nervenstrukturen versorgt und geschützt. Harmonisch bewegt werden so auch die einzelnen Knochen vom Schädel bis zum Kreuzbein. Entsteht eine Störung des Gehirnwasserflusses, so kann eine Vielzahl von Beschwerden auftreten. Die Aufgabe des Cranio-Sacral-Therapeuten ist es nun, Blockierungen dieses rhythmischen Flusses zu erspüren und während der Behandlung durch spezielle, sehr sanfte Drucktechniken wieder aufzulösen. Dadurch können Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und eine tiefgreifende Heilung eingeleitet werden. Die Cranio-Sacral-Therapie kann auch mit gutem Erfolg bei Kindern angewendet werden. |
Wellnessbegriffe D - E
| Dosha | Die Lehre von den drei sogenannten Doshas bilden den Kern des Ayurveda. Die Doshas heißen: Vata, Pitta und Kapha. Krankheiten entstehen dann, wenn die Doshas ins Ungleichgewicht geraten. Ziel der Behandlung mit Ayurveda ist weniger ein schnelles Beseitigen der Beschwerden, sondern vielmehr eine ganzheitliche Umstimmung in Körper, Seele und Geist. Deshalb liegt der Schwerpunkt in der Ayurveda-Behandlung auf dem Übernehmen einer gesunden Lebensweise und damit auf dem Erhalt der Gesundheit. |
| Energie-Therapie |
Die Energie-Therapie ist eine besondere Form der Persönlichkeitsentwicklung. Sie soll helfen die innere Ordnung wiederzufinden. Sie ist für jene Peronen gedacht, die ihrem Ursprung auf die Spur kommen wollen. Die Energie-Therapie unterscheidet sich von anderen Therapien in dem folgenden Punkt: Es wird kein Symptom repariert oder optimiert, sondern es wird nach dem Ursprung gesucht. Die von Alice Drott und Markus Trapple entwickelte Energie-Therapie wird als Selbsterfahrungsweg betrachtet. Dahinter steht das Prinzip „Aufmerksamkeit lenkt Energie“. Wenn die Energie fließt, soll Klarheit und Ruhe entstehen. |
| Erlebnisduschen | Erlebnisduschen zeichnen sich z.B. durch verschiedene Düfte, Farben und/oder Berieselungsarten aus. Dabei ist frei wählbar, für welchen Duft, welche Farbe und welche Berieselungsart man sich entscheidet. Ein Beispiel ist die Erlebnisdusche „Tropenregen“: 30° C warmes Wasser symbolisiert den Regen, der Duftstoff Mango erzeugt Frische und das grüne Licht wirkt erholsam. |
| Ernährungsberatung |
Das der Ernährungsberatung ist es, sich vollwertig und ausgewogen zu ernähren. Während der Ernährungsberatung werden die Ernährungsgewohnheiten analysiert und anschießend optimiert. So kann u.a. über den Aufbau neuer Essgewohnheiten, über den Stellenwert von Kohlenhydraten und Fetten oder auch über Nahrungszubereitung oder Energiezufuhr und -verbrauch gesprochen werden. Weitere Informationen: www.dge.de |
Wellnessbegriffe F
| Farblicht-Therapie |
Farben wirken als Farb- oder Lichtwellen auf uns ein. Die ganzheitlich wirksame Farbtherapie wird zur Vorbeugung von Krankheiten oder als Begleittherapie körperlicher und seelisch-geistiger Störungen eingesetzt. Dabei wirken die Farbenergien nicht nur über die Augen.Aus neueren Forschungen geht hervor, dass auch andere Körperstrukturen auf die durch Farben erzeugten Wellen reagieren, wie z:B. das vegetative Nervensystem. Dadurch ergibt sich eine umfassende Wirkung auf den gesamten Organismus. Eingesetzt werden spezielle Lampen mit verschiedenen Farbfiltern, mit denen der Körper oder die entsprechenden Körperpartien beleuchtet werden. Den Farben Rot und Blau sowie den Mischfarben Grün und Violett werden im Ayurveda bestimmte Eigenschaften zugeordnet, die den Kreislauf anregen, aber auch negativ beeinflussen können. Steht die europäische Schulmedizin der Farblicht-Therapie noch relativ abwartend, wenn nicht sogar ablehnend gegenüber, so zeigt sich die konventionelle Medizin in den USA aufgeschlossen und verfügt auch bereits über beachtliche Behandlungserfolge. |
| Feldenkrais |
Der Physikers Moshe Feldenkrais (1904-1984) erläuterte 1967 in seinem Buch "Bewusstheit durch Bewegung" seine sanfte Bewegungslehre. Sie ist weder eine Gymnastik noch eine psychotherapeutische Methode. Vielmehr geht es um spielerisches Lernen mit dem Ziel, Muskelverspannungen zu lösen und Überlastungen der Gelenke zu korrigieren. Alltägliche Bewegungsabläufe wie Gehen, Stehen und Sitzen werden geübt, variiert und fein abgestimmt; viele Übungen werden auch auf dem Boden liegend ausgeführt. Dadurch bekommt man einen neuen Zugang zu seinem Körper und dessen Möglichkeiten. Rückenverspannungen können auf diese Weise ebenfalls abgebaut werden. |
| Felke-Kur |
Der Pastor Emanuel Felke entwickelte die naturgemäße Ganzheitstherapie. Hierbei werden alle Heilkräfte der Natur genutzt: heilkräftiger Lehm in Form von Bädern & Packungen, Kneippsche Wasseranwendungen, Bewegung im Freien, gezielte Ernährung. Siehe hierzu auch: Bollant's im Park |
| Finnische Sauna |
Der Körper wird in der 85-90° C warmen, in Einzelfällen auch noch heißeren Sauna erwärmt und anschließend in frischer Luft und mit kalten Wasser (ca. 10°C) abgekühlt. Der Schwitzraum ist in Massivholz oder in Sandwichbauweise gefertigt. Es werden meist nordische Hölzer, wie skandinavische Fichte oder kanadische Hemlock, verwendet. Die Sitz- oder Liegeneinrichtung aus Weichholz hat häufig zwei Badeebenen und eine Auftrittbank. Für die Beheizung kommen Elektro-Öfen oder Heizöfen mit Gas-, Holz- oder Ölbefeuerung zum Einsatz. Der Aufguss erfolgt durch Wassergüsse auf die glühend heißen Ofensteine. Für ein angenehmes Saunaklima ist eine gute Belüftung erforderlich. Indikationen: • Kreislauf- und Stoffwechseltraining • Steigerung der Immunität gegen Erkältungskrankheiten • Entschlackung und Entgiftung des Körpers • Umwelteinflüsse und Stress abbauen • regt Herztätigkeit an • empfohlene Aufenthaltsdauer 15 Minuten |
| Fünf Tibeter |
Unter der Bezeichnung die "Fünf Tibeter" versteht man ein ganzheitliches Energie-Programm, das angeblich seit Jahrtausenden von tibetischen Mönchen ausgeübt wird. Dieses besteht aus fünf speziellen Körperübungen, dem Kreisel, der Kerze, dem Halbmond, der Brücke und dem Berg. Das regelmäßige Ausführen dieser Übungen verspricht neben der Harmonisierung von körperlichen und geistigen Abläufen auch Vitalität, Zufriedenheit und Lebensfreude. Wichtig ist die tägliche Praxis, die, beginnend mit jeweils drei Übungen, von Woche zu Woche gesteigert wird. Die "Fünf Tibeter" sind durchsus einfach im Selbststudium zu erlernen und in den Alltag zu integrieren. |
| Fußreflexzonenmassage |
Bei der Fuß- oder Handreflexzonenmassage wird das verkleinerte Abbild des Menschen auf Füße oder Hände projiziert. Organe oder Körperstellen sollen dort sozusagen als Reflexzonen repräsentiert sein. Durch die Massage dieser Reflexzonen soll man über die energetischen Verbindungen Wirkungen im gesamten körperlich-seelischen Bereich erzielen können. Das bedeutet, dass - obwohl nur die Füße oder die Hände massiert werden - sich die Wirkung am ganzen Menschen zeigt, vor allem jedoch in dem Organ, dessen zugeordnete Reflexzone behandelt wird. Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis für die Wirkungen der Methode; sie ist jedoch ohne Nebnwirkungen und damit ungefährlich. |
Wellnessbegriffe G - H
| Hay´sche Trennkost |
Der amerikanische Arzt Howard Hay entwickelte Ende des 19. Jahrhunderts die Theorie, dass Eiweiß und Kohlenhydrate nicht zusammen verspeist werden dürfen, da bei einer Kombination beider die Kohlenhydrate nicht verdaut werden können und dadurch im Darm zu gären beginnen. Diese Gärungsvorgänge sollen, so Hay, eine bedeutende Krankheitsursache darstellen. Das Trennen von eiweißreicher und kohlenhydratreicher Nahrung soll nicht nur den Verdauungsvorgang regulieren, beschleunigen und gesund erhalten, sondern auch eine Vielzahl von Krankheiten heilen können. Die tatsächliche Auswirkung dieser Theorie ist noch nicht ausreichend bewiesen. |
| Heubad | Man wird eingebettet in lockerem, angefeuchteten Alpenheu. Die Inhaltsstoffe von Blüten und Früchten der Gräser wirken durchblutungsfördernd, muskelentspannend, entgiftend und entschlackend. |
| Hydro-Jet | Man liegt auf einer trockenen Gummimatte und der wandernde Wasserstrahl massiert durch sie hindurch. |
Wellnessbegriffe I - J
| Isometrik | Isometrik sind leichte Spannungsübungen, durch die gezielt Muskeln aufgebaut werden. Man spannt einzelne Muskelgruppen ohne Bewegung an und lockert sie nach einer bestimmten Zeit wieder. Durch mehrmaliges Wiederholen bewirkt dieses Muskeltraining eine Kräftigung. Besonders geeignet für Personen mit eingeschränkten Bewegungsabläufen (z. B. Rollstuhl). |
| Jacobsen-Entspannung |
Die progressive Muskelrelaxation (kurz PMR) nach E. Jacobsen (1885-1976) dient der frühzeitigen Wahrnehmung und nach Möglichkeit auch aktiven Verminderung von Spannungszuständen in der Muskulatur. Die Durchführung erfolgt in drei Phasen: In einer psychologischen Vorbereitungsphase wird die Therapie erläutert und Ängste werden abgebaut. Es folgt die Anwendungsphase. Der Therapeut gibt Signale zur An- und Entspannung von Muskelgruppen, z. B. zum Schulterhochziehen. Der Patient soll sich auf die Wahrnehmung von An- und Entspannung konzentrieren. Sechzehn Muskelgruppen sind in ihrer Behandlungsabfolge festgelegt. Nach der Übung wird der Patient seiner Tiefenentspannung überlassen und dann langsam zurückgeholt. Der Schritt des Zurückholens aus der tiefen Entspannung ist für den Erfolg, aber auch für den ungefährlichen Ablauf der Therapie sehr wichtig. In einer dritten und letzten Phase werden positive und negative Wahrnehmungen sowie die empfundene Tiefe der Entspannung besprochen. Die bewusste Entspannung bewirkt eine Aktivierung des Parasympathikus, also des Anteils des vegetativen Nervensystems, der für die Senkung des Blutdrucks, die Abnahme der Herzschlagrate, Entspannung der Muskulatur und tiefe und langsame Atmung zuständig ist. |
Wellnessbegriffe K
| Kaiserbad |
Der Kaiserbad-Zuber besteht aus massiver Glockenbronze. Der Badende soll sich in diesem königlichen Zuber wie ein "Kaiser" fühlen. Auch zwei Personen haben bequem darin Platz. Die ideale Wärmeleitfähigkeit, gepaart mit einem Kräuteraufguss in einem Leinensäckchen, sollen positiv auf folgende Bereiche wirken: • Stärkung des Immunsystems • unterstützende Behandlung akuter Erkältungs- und Muskulatursymptome • Stressabbau und Erholung Badewassertemperatur: normal Empfohlene Aufenthaltsdauer: ca. 20 Minuten Danach sollten Sie 20-30 Minuten ruhen. |
| Kinesiologie |
Der Begriff "Kinesiologie" steht gleichermaßen für diagnostische und therapeutische Verfahren in dieser esoterisch medizinisch Lehre. Der Begriff Kinesiologie wird zusammengesetzt aus den altgriechischen Worten kinesis „Bewegung“ und logos „Wort, Lehre“ und bedeutet „Lehre von der Bewegung“. Zentrales diagnostisches Werkzeug der Kinesiologie ist der so genannte „Muskeltest“. Der Kinesiologie wird vorgeworfen kein schlüssiges Konzept zu besitzen, weiterhin konnte eine Wirksamkeit ihrer Methoden trotz vieler Versuche nicht gezeigt werden. Das Verfahren an sich gilt somit zumindest als äußerst fragwürdig. |
| Klangschalenmassage |
Bei einer Klangmassage werden eine oder mehrere Klangschalen auf den bekleideten Körper aufgesetzt. Sie werden mit einem Klöppel angeschlagen oder mit einem Holzstab durch Reiben entlang des Schalenrands zum Klingen gebracht. Der Schall der klingenden Schale überträgt sich über den Boden der Schale auf den Körper und breitet sich dort aus. Dies wird als Vibration im Körper wahrgenommen. Sehr durchdringend ist der Klang tibetischer Klangschalen, die aus verschiedenartigen Metallegierungen bestehen und von ihrer Form eher Essensschalen ähneln. Es kommt dabei meist zu einem Gefühl körperlichen Wohlbefindens und angenehmer Entspannung - eine weitergehende, wissenschaftlich belegbare Wirkung ist nicht bekannt. |
| Kneipp |
Pastor Sebastian Kneipp (1821 bis 1897) trägt den Beinamen „Wasserdoktor“, war aber in Wirklichkeit Pfarrer. Als er an TBC erkrankte, heilte er sich durch eiskalte Bäder in der Donau und entwickelte später aus dieser Erfahrung ein ganzheitliches Gesundheitskonzept, mit dem er Kranke heilte und sehr berühmt wurde. Er richtete drei Stiftungen ein – das Kneippianum, das Sebastianeum und die Kneippsche Kinderheilstätte. Kneipp hinterließ der Nachwelt viele Schriften. Am bekanntesten sind wohl: "So sollt ihr leben“ und "Meine Wasserkur“. Bis heute ist die gesundheitsfördernde und -erhaltende Wirkung der Anwendungen und der Kneipp-Kur unumstritten. Es gibt etliche Kneipp-Kurorte in Deutschland, untrennbar mit dem Namen verbunden ist speziell Bad Wörishofen, wo Kneipp seit 1855 lebte und wirkte. Die Kneipp-Therapie ist ganzheitlich und zielt darauf ab, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Durch die Anregung der Selbstheilungskräfte gewinnen Widerstandsfähigkeit und inneres Gleichgewicht an Kraft. Die fünf Kneipp-Elemente Die Hydro- und Balneotherapie ist ein hochentwickeltes, individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen angepasstes Wasserheilverfahren. In flüssiger, wässrig-breiiger Form oder als Dampf veranlasst das Wasser durch thermische, chemische, mechanische oder hydroelektrische Reize den Organismus zu sinnvollen Reaktionen, die insgesamt zu positiven Regulationen aller Körperfunktionen führen. Die aktive und passive Bewegungstherapie umfasst alles, was gut tut: allgemeine Gymnastik, Krankengymnastik, Yoga, Nordic Walking, Wandern, Terrainkuren, Sport, Radfahren, Schwimmen, Bewegungsbäder usw. sowie Massagen in verschiedenen Formen. Eine ausgewogene und vielseitige Ernährungstherapie berücksichtigt im Sinne einer naturgerechten Vollwert- oder Basiskost Vollkornerzeugnisse, Frischkostbeilagen, Milchprodukte, Vitamine, Mineralsalze, Fermente und Spurenelemente. Die Pflanzen- und Phytotherapie verwendet kritisch überprüfte Heilmittel auf pflanzlicher Basis. Die Ordnungstherapie bezieht psychosomatische, ökologische und soziologische Zusammenhänge ein. „Im Maße liegt die Ordnung; jedes Zuviel und jedes Zuwenig setzt an Stelle der Gesundheit Krankheit.“ |
Wellnessbegriffe L
| La-Stone-Therapie |
Bei dieser in Arizona entwickelte Massage kommen glatte, rundgeschliffene Lavasteine, die auf circa 50 Grad Celsius erhitzt sind zum Einsatz. Dabei werden bis zu 40 heiße Steine auf die Energiezentren des Körpers gelegt. Als Gegenpol finden einige eisgekühlte Marmorsteine ihren Einsatz. Erst nach dieser ausgiebigen Vorbereitungen beginnt die eigentliche Massage, die mit unterschiedlich großen Steinen durchgeführt wird. Aromatische Öle, die vorher großzügig auf dem ganzen Körper verteilt wurden und sanfte Musik steigern den Wohlfühleffekt. Die Chinesen kannten ähnliche Verfahren schon 2.000 vor Christus. Die La-Stone-Behandlung ist im Prinzip eine Wärmetherapie mit stark muskelentspannender Wirkung. Diese wird noch verstärkt durch die intensiven Massagegriffe. |
| Laconium |
Mit Laconium wird eine trockene Saunaform bezeichnet, deren Temperatur bei ca. 55° C liegt. Nach kurzer Zeit wird der Körper so erwärmt, dass er intensiv schwitzt. Die Durchblutung wird angeregt und die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert. |
| Lomi-Lomi-Nui-Massage |
Lomi ist der hawaiianische Ausdruck für "drücken, kneten, reiben". In der Sprache der Hawaiianer bedeutet die Verdoppelung eines Wortes dessen Verstärkung um ein Vielfaches. Nui bedeutet "wichtig, einzigartig, groß". Die Lomi-Lomi-Nui-Massage stand in Hawaii ursprünglich in Verbindung mit einem rituellen Tanz; sie heißt darum auch Tempeltanz-Massage. Sie wurde eingesetzt, um Menschen auf einen Neuanfang im Leben vorzubereiten. |
| Lymphdrainage |
Mit Hilfe der Lymphgefässe wird Wasser aus dem Gewebe abtransportiert und in die Blutgefässe zurückgebracht. Wenn das Lymphsystem in seiner Funktion gestört ist, staut sich das Körperwasser im Gewebe und es kommt zu Schwellungen (Ödemen). Das Therapiekonzept der Lymphdrainage hat zum Ziel, das gestörte Gleichgewicht zwischen der Menge von Gewebewasser und der Leistungsfähigkeit der Lymphbahnen wiederherzustellen. Gleichzeitig soll das Immunsystem angeregt werden. Die Lymphdrainage gehört wie die Klassische Massage und die Bindegewebsmassage zu den manuellen Therapieformen. Der dänische Physiotherapeuten Emil Vodder entwickelte vor rund 50 Jahren in Cannes (Südfrankreich) in einem Institut für physikalische Therapiedie die manuelle Lymphdrainage. |
Wellnessbegriffe M - N
| Massage |
Schon vor langer Zeit wussten die Menschen um die wohltuende Wirkung der Massage. Richtig bekannt und auch als Heilverfahren anerkannt wurden Massagen aber erst im 20. Jahrhundert. Der holländische Arzt G. Mezger und der russische Dr. Zabludowski machten die Massage auch bei uns gebräuchlich. Die klassische Massage beinhaltet verschiedene Techniken, bei denen u.a. Druck und Zug aufs Gewebe ausgeübt wird, sei das nun mit Streich-, Knet-, Vibrations-, Walk- oder Reibbewegungen. Außerdem können auch Hackungen, Klopfungen oder Klatschungen eingesetzt werden. Als Reiz- und Regulationstherapie gehört die Massage in die Hände eines Therapeuten. Verspannungen und Verkrampfungen der Muskulatur lassen sich mit gezielter Massage lösen. |
| Medical Wellness |
Medical Wellness im Sinne der Präventivmedizin zu betreiben, heißt, zunächst einmal, die individuellen Risikofaktoren genauer zu analysieren, als dies im ärztlichen Praxisalltag üblich und möglich ist. Daraus lassen sich dann fundierte Anweisungen für eine gesunde, ganzheitlich orientierte Lebensführung erarbeiten. Medical Wellness schlägt damit die Brücke zwischen subjektivem Wohlbefinden, Prävention und ärztlich begleiteter Gesundheit. In der klassischen kurativen Medizin steht die Heilung von Krankheiten beziehungsweise Behandlung von Symptomen im Vordergrund (Pathogenese). In Medical Spas geht es dagegen vor allem um die Förderung der Eigenverantwortung und um das Gesundsein (Salutogenese). Dieser für das deutsche Gesundheitswesen neuartige Ansatz ist von serviceorientierten, motivierenden und einschlägig qualifizierten Mitarbeitern aus dem Medizinsektor zu leisten. Sie prägten die bekannte Definition, welche die Eigenverantwortlichkeit für die Gesundheit in den Vordergrund stellt und heute mehr denn je gilt: "Wellness ist ein aktives Bemühen um die eigene Gesundheit mit dem Ziel, dauerhaft ein Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele herzustellen, einen ausgeglichenen Zustand von Wohlbefinden und guter Gesundheit." |
| Molkekur | Bei der Molkekur werden pro Tag 1 bis 1,5 Liter Kurmolke oder Molkepulver verdünnt mit Wasser verteilt als 6 bis 8 Einzelportionen in kleinen Schlückchen getrunken. Dazu werden 2 bis 3 Liter Mineralwasser oder Kräutertees oder basische ungesalzene Gemüsebrühe getrunken. |
| MORA-Therapie | Die MORA-Therapie ist ein ganzheitliches Diagnose- und Behandlungsprinzip und arbeitet mit patienteneigenen Schwingungen im ultrafeinen Bioenergiebereich. Sie ist die Wegbereiterin der daraus abgeleiteten Bioresonanz-Therapie. Entwickelt wurde diese Therapiemethode 1977 von dem Arzt Dr. F. Morell und dem Ingenieur E. Rasche, woraus sich auch der Name MO-RA ergeben hat. |
| Nachtkerzenölbad | Das Nachtkerzenöl enthält neben wichtigen Aminosäuren, Mineralien und Vitaminen nahezu 10 % ungesättigte Fettsäuren. V. a. die Gammalinolensäure (GLA) und das Vitamin E spielen eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von vorzeitiger Hautalterung. Ein Bad oder eine Packung mit diesem hochwertigen Naturprodukt spendet dem Körper Entspannung und hilft darüber hinaus bei Neurodermitis und anderen Hautproblemen. |
Wellnessbegriffe O
| Ohrkerzenbehandlung |
Die amerikanischen Hopi-Indianern haben ursprünglich die Ohrkerzenbehandlung erfunden. Sie ist ein vielseitig einsetzbares Wärme- und Druckausgleichs-Behandlungsmittel und wird z.B. bei Kopf- oder Ohrenschmerzen und Gleichgewichtsstörungen eingesetzt. Es besteht vorwiegend aus Honigessenzen, Bienenwachsanteilen, Salbeiöl, Kamille, Johanniskraut und naturbelassenem Leinengewebe. Die aus den obben genannten Zutaten gebildeten Kerzen werden dem "Patienten" in die Ohren gesteckt. Beim Abbrennen der Ohrkerze geschehen folgende physikalische Vorgänge, welche mitunter auch vom vorhandenen Ohrdruck mitbestimmt werden: Am Anfang entsteht ein Kaminzug nach unten, bis die Flamme ca. die Hälfte der Ohrkerzenlänge erreicht hat. Dies bewirkt einen leichten, kaum wahrnehmbaren Überdruck im Ohr. Hat die Flamme etwa die Hälfte der Kerzenlänge überschritten, beginnt ein Kaminzug nach oben, was zu einer Druckentlastung führen kann. Man braucht keine Bedenken wegen des Feuers zu haben. Der Therapeut hält während des Abbrennvorgangs die Ohrkerze fest und beendet die Behandlung, wenn sie bis zur gekennzeichneten Höhe abgebrannt ist. Auch werden nur solche Ohrkerzen verwendet, deren Wachs garantiert nicht tropft. Behandelt werden übrigens immer beide Ohren. Im Anschluss daran ruht der Gast noch 15-20 Minuten. Bis vor einigen Jahren wurden die Ohrkerzen in Handarbeit durch die Hopi-Indianer angefertigt und aus Amerika importiert. Heute werden sie vorwiegend in Deutschland nach traditioneller Rezeptur, in sorgfältiger Handarbeit gefertigt. |
| Ornish, Dr. Dean |
Dean Ornish ist Arzt an verschiedenen Krankenhäusern in San Francisco und Dozent an der University of California. Außerdem ist er Leiter des Instituts für Präventiv-Medizin in Sausalito, USA, und war u.a. persönlicher Berater von Bill Clinton. Das Heilungsprogramm, das Dean Ornish "Öffnung des Herzens" nennt, versteht sich als eine Ergänzung und keinen Ersatz für die konventionelle medizinische Therapie. In diesem Programm geht es um die Heilung des Herzens - in physischer, emotionaler und spiritueller Hinsicht. Es ist das einzige wissenschaftlich untermauerte Heilungsprogramm für Herzkrankheiten, das ohne Cholesterin senkende Medikamente und ohne chirurgische Eingriffe auskommt. Die einzige Nebenwirkung ist eine Veränderung der Lebensweise. Meist können die Herzmedikamente verringert oder ganz abgesetzt werden und die Cholesterinwerte sinken - auch ohne Cholesterintabletten. Man muss keine Askese und keine Entbehrungen auf sich nehmen, obwohl die Diät eine völlig andere Art zu essen darstellt. Das Ziel dieses Programms ist nicht nur, Menschen zu einem längeren Leben zu verhelfen, obwohl das wahrscheinlich der Fall sein wird, sondern dieses Leben auch zu genießen. Bei diesem Heilungsprogramm geht es darum die Freude des Lebens auszuschöpfen und nicht in Lethargie zu versinken, außerdem gut für sich selbst zu sorgen, so dass man auch anderen mehr geben kann. Das Programm enthält folgenden Komponenten: Übungen zur Bewältigung von Stress (Meditation, Entspannungstechniken) Eine sehr fett- und cholesterinarme Diät Ein System, das hilft sich aus Abhängigkeiten zu lösen, z.B. Rauchen, Kaffee, Alkohol usw. (Yoga, 5 Tibeter) Ein moderates Körpertraining (Sport, Yoga) |
| Osteopathie |
Der geistige Vater der Osteopathie ist Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917). Er suchte nach Möglichkeiten Krankheiten erfolgreich ohne Medikamente und Chirurgie zu behandeln. Er erkannte, dass alle Erkrankungen des Menschen mit Beeinträchtigungen der Struktur seiner Muskeln, Gelenke und Bänder im Zusammenhang stehen. Diese Beeinträchtigungen bedingen offensichtlich eine verminderte Funktionsfähigkeit der inneren Organe. Die Osteopathie ist bestrebt Heilung zu ermöglichen, indem diese Beeinträchtigungen gefunden und sanft korrigiert werden. Man unterscheidet drei große Systeme der Osteopathie: • Die Parietale Osteopathie zur Behandlung des Muskel-Gelenk-Systems • Die Viszerale Osteopathie zur Behandlung der inneren Organe • Die Craniosacrale Osteopathie zur Behandlung des zentralen Steuerungssystems des Körpers, des Gehirns und der dieses umgebenden Strukturen. Insgesamt ist die Osteopathie ein in sich geschlossenes Medizinsystem, das den Prinzipien angewandter Anatomie, Physiologie und Pathologie folgt. Sie hält sich an die von Dr. Still entwickelten Prinzipien: • Der Körper ist eine Einheit • Er ist immer als Ganzes an Gesundheit und Krankheit beteiligt • Der Körper verfügt selbst über die Heilungskräfte derer er bedarf • Struktur und Funktion sind gegenseitig miteinander verbunden. |
| Ozontherapie |
Das medizinische OZON wird aus reinem Sauerstoff hergestellt und ist dreiwertig. Es wirkt toxisch auf die Lungen. Deshalb kann Ozon nur unter Umgehung der Atemwege verabreicht werden. Angewendet wird die Therapie bei Durchblutungsstörungen des Gehirns, peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen, Hörsturz, Tinnitus, Immunschwäche, bakteriellen oder viralen Erkrankungen (Hepatitis B, C, Herpes zoster/simplex), Arthrosen, Gicht, Rheuma, Allergien. Außerdem wird sie genutzt bei der Nachbehandlung von Schlaganfällen, zur zusätzlichen Therapie bei Krebserkrankungen, bei Altersbeschwerden, Umweltbelastungen und in der Sportmedizin. Es gibt fünf Formen der Therapie: • Bei der großen Eigenbluttherapie werden dem Patienten 50ml venösen Blutes entnommen. In einer 250ml-Vakuumflasche wird das Blut mit Natriumcitrat ungerinnbar gemacht. Ein medizinisches Sauerstoff-Ozon-Gemisch wird zugegeben. Es geht sofort mit dem Blut eine Reaktion ein. Wenn das Blut dem Patienten zurückgegeben wird, gelangen also nur die Reaktionsprodukte in den Kreislauf. Es handelt sich um eine risikoarme Therapieform, die sich seit Jahrzehnten in der Erfahrungsheilkunde bewährt hat. • Eine kleine Menge intravenösen Blutes wird dem Patienten bei der kleinen Eigenbluttherapie entnommen, mit Sauerstoff-Ozon-Gas vermischt und dann in den Muskel injiziert. Die Therapie wird bei Allergien und in der Sportmedizin verwendet. • Eine Sauerstoff-Ozon-Gas-Injektion wird bei entzündlichen und degenerativen Gelenkserkrankungen, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, bei Sportverletzungen und nach Operationen angewendet. • Die Rektale Sauerstoff-Ozon-Insufflation ist eine alte Form der Sauerstoff-Ozon-Anwendungen. Das medizinische Gasgemisch wird in einen Beutel abgefüllt und mit leichtem Druck in den Darm abgegeben. (Es konnte nachgewiesen werden, dass das Sauerstoff-Ozon-Gemisch von den Darmwänden aufgenommen wird und über die Blutbahn in den Organismus gelangt, um dort seine Wirkung zu entfalten. Kolitis, eine Darmentzündung, Durchfälle, Darmmykosen und Lebererkrankungen können so behandelt werden.) • Bei der Beutelbegasung werden in einem dichten ozonfesten Kunststoffbeutel Hautverletzungen, infizierte Wunden oder ein Ulcus cruris (offenes Bein) der Extremitäten begast. Die Therapie darf unter keinen Umständen bei Patienten mit Herz- oder Bluterkrankungen oder einer Schilddrüsenüberfunktion durchgeführt werden. Außerdem ist Vorsicht geboten bei der Therapie von Schwangeren und Kindern. |
Wellnessbegriffe P
| Peeling | Durch feine Schleifkörperchen in Cremes und Gels werden durch kreisende, reibende Bewegungen abgestorbene Hautschuppen der oberen Hautschicht abgelöst und abgetragen. Das Hautbild wird verfeinert und die Aufnahmefähigkeit für hochwertige Pflegeprodukte erleichtert. |
| Phytobiodermie | Bei dieser Kosmetikmethode handelt es sich um pflanzliche Produkte (phyto = Pflanze) natürlichen Ursprungs (bio = Leben), die über die Haut (dermie = Haut) aufgenommen werden. Verwendet werden ätherische Öle, Algen, Tonerde, Mineralsalze und Getreideöle ohne künstliche Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe. Kombiniert mit den altchinesischen Lehren von Yin und Yang und den Energieströmen im Körper soll die Phytobiodermie bei Haut- und Figurproblemen helfen. |
| Phytotherapie |
Die Heilpflanzen-Therapie oder auch Phytotherapie genannt gehört wohl zu den ältesten und bekanntesten Therapieformen überhaupt, denn sie wird in allen Kulturen mehr oder weniger bewusst angewendet. Die Heilpflanzen wirken zuerst den Symptomen der Krankheit entgegen, wobei diese aber nicht so stark unterdrückt werden wie bei den chemischen Mitteln. Es geht bei der Naturmedizin ja nicht nur um möglichst rasche Beschwerdefreiheit, vielmehr soll der Körper angeregt werden, die Ursachen einer Erkrankung endgültig zu überwinden. Falsch ist die Annahme, Heilpflanzen seien immer unbedenklich; es gibt bekanntlich auch sehr giftige Arzneipflanzen, die unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen können. |
Wellnessbegriffe Q - R
| Qi Gong |
Qi Gong (Chi Kung) wird als die "Wissenschaft und Anwendung" von Chi bezeichnet, ist das chinesische Wort zur Beschreibung der "natürlichen Energie des Universums", die man sich als Energiefeld innerhalb des Körpers vorstellen darf. Qi Gong gilt in China als eines der vier großen Teilgebiete der Medizin. Die Wurzeln des Qi Gong sind geistig-körperliche Übungen, die auf die taoistisch-buddhistische Praxis zurückgehen. Qi Gong besteht aus einer Reihe von einfachen Körperstellungen, die, verbunden mit Atemübungen, den Energiefluss im Körper harmonisieren und damit einen energiereichen und gesunden Zustand herbeiführen. Qi Gong ist verwandt mit dem anspruchsvolleren Tai Chi. Qi Gong geht davon aus, dass es durch Stress im täglichen Leben zu Stauungen im Kreislauf der Energien kommen kann. Das Qi-Gong-Training soll den Energiefluss wieder in Schwung bringen. Ein Qi-Gong-Lehrer beschreibt das folgendermaßen: "Jede im Qi Gong eingeübte Stellung beeinflusst bestimmte Aspekte der Lebensenergie, die alles durchfließt und uns mit dem Kosmos verbindet". |
| Rasulbad |
Diese Reinigungszeremonie ist im gesamten arabischen Kulturraum bekannt. Beim Besuch dieses meist orientalisch anmutenden Dampfbades werden verschiedene Erdschlämme durch persönliches oder auch gegenseitiges Einreiben auf die Haut aufgetragen. Mit dem ersten Dampfschub beginnt die langsame Erwärmung des Raumes, kombiniert mit einem Ansteigen der Luftfeuchtigkeit. Ein Duft verbreitet sich im Raum, der von den am Ofenrost bedampften Kräutern stammt. Die inzwischen leicht angetrockneten Schlämme werden mit ansteigender Luftfeuchtigkeit wieder cremig, ein angenehmes Prickeln entsteht auf der Haut. Automatisch beginnt man sich den Schlamm leicht einzureiben. Dabei werden verkrustete Cremereste und teilweise abgestorbene Zellen der oberen Hornhaut entfernt - ähnlich einem Peeling. Rasul®-Bad: • Ist ein Kombinationsbad (trocken bis feucht) mit Erdeinreibungen • Temperaturen: bei Eintritt ca. 38° C ansteigend bis 46/50° C • Raumklima: trocken ansteigend bis 80 % Luftfeuchtigkeit durch eine kontinuierliche Steigerung der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit wird eine übermäßige Kreislauf- belastung vermieden • wirkt reinigend und anregend für die Haut • empfohlene Aufenthaltsdauer: 30 Min. • anschließend ruhen |
| Reiki |
Heilen durch Handauflegen Reiki, eine uralte tibetanische Form des Heilens, wurde im 19. Jahrhundert durch einen christlichen Priester, Dr. Mikao, wiederentdeckt. Reiki geht davon aus, dass das Universum erfüllt ist von unerschöpflicher Energie. Reiki ist "universale Lebensenergie", d.h. natürliche Heilungsenergie, die durch die Hände des Reiki-Heilers fließt und durch sanfte Berührung weitergegeben wird. Diese Heilungsfähigkeit kann nur durch einen Reiki-Meister aktiviert werden, der einem hilft, den eigenen inneren Heilungskanal wieder zu öffnen. |
Wellnessbegriffe S
| Schrothkur |
Die Schrothkur wurde vor 160 Jahren von Johann Schroth in Niederlindewiese, Österreich/Schlesien, begründet. Das Prinzip der Schrothkur besteht aus der Kombination von Kurpackung, Diät und einander abwechselnde Trink- und Trockentagen. Innerhalb von drei Wochen sollen ohne jegliche Medikamente, alle Organe gründlich entschlackt werden. Der Körper wird einer Generalreinigung unterzogen. Ganz nebenbei verliert er auch einige überflüssige Pfunde. Die Kurpackung unterstützt den Abbau der Stoffwechselschlacken. Wärmestauende Wickel bewirken eine Temperatursteigerung und Stoffwechselbeschleunigung. In der dabei entstehenden "feuchten Wärme" wird der gesamte Kreislauf angeregt, die Durchblutung von Haut und Organen vermehrt sowie die Stoffwechselleistung erhöht. Die Schrothkur ist eine fett-, eiweiß-, und salzarme Diät. Als Getränke werden Wein, Tee, Heilwasser und Fruchtsäfte serviert. Der vitaminhaltige Kurwein ist reich an Bioelementen und wirkt kreislaufanregend und stimulierend auf das psychische Wohlbefinden. |
| Serailbad | Nach einer kurzen Aufwärmphase im Hamam wird eine reichhaltige Heilschlammpackung aufgetragen. Ist die Packung auf der Haut angetrocknet, muss sie in einem Dampfbad wieder aufgeweicht werden, bevor sie mit warmem Wasser abgespült wird. Die Haut fühlt sich nach dieser Anwendung sanft und weich an. |
| Shiatsu |
Shiatsu ist eine japanische Behandlungsmethode, deren Wurzeln in der chinesischen Heilkunde liegen. Gemäß diesem traditionellen Erfahrungswissen wird der Mensch von der Energie bestimmt, die in seinem Körper entlang der Meridiane fließt. Ist diese Energie ausgeglichen, fühlt sich der Mensch wohl; ist sie blockiert, wird er sich unwohl fühlen, und es können Symptome und schließlich Krankheiten entstehen. Die Shiatsu-Behandlungen erfahren die Menschen in der Regel als wohltuend, entspannend und heilsam belebend: Ihre Selbstheilungskräfte werden angeregt und gestärkt. Shiatsu wirkt vorbeugend gegen Störungen und Erkrankungen und unterstützt die Gesundheit; außerdem kann es zur Begleitung und Unterstützung anderer Therapien angewandt werden. Shiatsu wird in ruhigen, fließenden Bewegungen auf einer weichen Matte am Boden ausgeübt. |
| Spa |
Spa ist der Name eines kleinen, mondänen Heilkurorts in Belgien, dessen Mineralquellen bereits seit dem 16. Jahrhundert von britischen Touristen besucht wurden. Das Wort etablierte sich im 17. Jahrhundert auf den Britischen Inseln zunächst als Bezeichnung für Mineralquelle. Ab Mitte des 20. Jahrhundert setzte sich der Begriff im amerikanischen Englisch für Badekurorte im Allgemeinen durch. Heute ist "Spa" international als Gattungsbezeichnung für Gesundheits- und Wellness-Einrichtungen und insbesondere für den Bade- und Nassbereich von Hotels geläufig. |
Wellnessbegriffe T
| Tai Chi |
Das chinesische Schattenboxen Tai Chi ist eine Bewegungskunst, die als meditative Bewegungsform sowohl geistiges wie auch körperliches Training mit sich bringen soll. In der chinesischen Sichtweise symbolisiert Chi die Lebensenergie. Der Begriff bedeutet "großer Balken" und steht symbolisch für die Einheit des Geteilten. Die Ursprünge des Tai Chi gehen auf altchinesische Kampfkunst zurück. Tief verwurzelt in den chinesischen Traditionen finden sich Elemente des Yin und Yangs sowie der fünf Grundpfeiler Erde, Feuer, Wasser, Holz und Metall in der Bewegungslehre des heutigen Tai Chi, wobei der kämpferische Aspekt in den Hintergrund getreten ist. Über den Weg der Körperbeherrschung und Konzentration erreicht der Tai Chi-Praktizierende ein besseres Empfinden seiner eigenen Energien und kann diese physisch wie psychisch steigern. Es wird von einem Energiezentrum in den Hüften (Mitte des Körpers) ausgegangen. Durch wohldosierte Bewegungen soll die aus diesem Zentrum fließende Energie weitergeleitet (z.B. zu Händen und Füßen) und in harmonisch wohltuende Bewegungen umgesetzt werden. Das Grundgerüst bilden 13 Bewegungsbilder, die in langsamen Bewegungen lückenlos ineinander übergehen. Es braucht allerdings Ausdauer und Geduld, um diese Bewegungsbilder zu erlernen. |
| Tepidarium | Entspannungsraum mit Wärmeliegen aus Stein, Keramikfliesen oder Marmor hat eine trockene Temperatur von ca. 30° bis 40° C. Der Aufenthalt im Tepidarium ist schonend und anregend zugleich und kann beliebig lang ausgedehnt werden. Durch die körperähnliche Raumtemperatur wird ein gesundes Fieber erzeugt, das das Immunsystem stärkt, ohne dass der Kreislauf belastet wird. Das Tepidarium wirkt vorbeugend und heilend und bietet eine ideale Entspannungs- und Regenerationsmöglichkeit für Jung und Alt. |
| Thalasso |
Der griechische Arzt Hippokrates erkannte schon vor 2000 Jahren die Heilkraft des Meeres. Bereits damals entwickelte er Behandlungsmethoden gegen Rheuma und Ischiasleiden. Die im Meer enthaltenen Nährstoffe, die nicht nur krankheitsvorbeugend, sondern auch heilend wirken, sind einzigartig und für den Menschen unersetzlich. Der Name Thalasso geht auf den französischen Arzt Bonnardière zurück, der 1867 mit den beiden griechischen Begriffen "Thalassa" für Meer und "Therapia" für Behandlung den wohl passendsten Begriff für diese Therapieform heranzog. Demnach umfasst die Thalasso-Therapie alle Behandlungsformen, die mit Meerwasser überhaupt möglich sind. Beruhend auf den Wirkstoffen, die im Meerwasser, in Meeres-Sedimenten, den Meeresalgen sowie im Meerschlick und Meersalz enthalten sind, dient die Thalasso-Therapie der Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und der Regeneration nach Krankheiten oder Schwangerschaften. Algenbäder, Bewegungstherapie im fast auf Körpertemperatur erwärmten Meerwasser-Pool, Unterwassermassagen im Meersalzbad und Algenpackungen sind bewährte Anwendungen im Rahmen der Thalasso-Therapie. Ein entscheidender Bestandteil der Thalasso Therapie sind die Algen. Sie liefern einen höheren Mineral- und Vitamingehalt als alle anderen Naturprodukte und sind aufgrund ihrer Sauerstoffproduktion unersetzlich. Sie bewirken eine positive Stimulierung des gesamten Organismus. Algen stärken das gesamte Immunsystem: Sie wirken kreislaufregulierend, verdauungsfördernd und sind zudem cholesterin-, harnsäure- und blutzuckerspiegelsenkend. Bei Bluthochdruck, einer Schilddrüsen-Überfunktion oder einer Jodallergie sollten keine Algenpackungen verwendet werden. Auch von Algentee oder Algenkapseln ist in solchen Fällen abzuraten. Um auf Nummer sicher zu gehen ist ein Gesundheits-Check beim Arzt vor einer Thalasso-Therapie ratsam. |
| Thalgo Kosmetik | Berühmte Algenkosmetik, entwickelt aus der Thalasso-Anwendungen. Enthält mikropulverisierte Algenextrakte. |
| Tiroler Steinöl |
Über 180 Millionen Jahre alt ist der Ölschiefer (Formation Lias), aus dem das Tiroler Steinöl gewonnen wird. Er bildete sich aus fossilen Ablagerungen des Ur-Mittelmeeres Thetis und wurde bei der Entstehung der Alpen im Bächental (Karwendel, Achensee/Tirol) auf 1800 Meter Seehöhe emporgedrückt. Der Ölgehalt beträgt 4% bis 6%, die Mächtigkeit wird mit 7 Mill. Tonnen angegeben. Die im Ölstein vorkommenden Wirkstoffe, das "heilsame Erbe des Meeres", stammen von vorzeitlichen Meerestieren und Pflanzen. Das Steinöl wird für Ölpackungen und Bäder verwendet und bei Gelenk- und Hautleiden eingesetzt. |
Wellnessbegriffe U - Z
| Vapozon | Die ist eine Art Gesichtdampfbad, bei der eine feine Düse den Dampf auf dem Gesicht verteilt, um die Tiefenreinigung zu intensivieren, die Hornschicht weich zu machen und die Poren zu öffnen. Unreinheiten lassen sich anschließend wesentlich leichter und schmerzloser entfernen. Anstatt den Dampf mit Ozon anzureichern, kann die Kosmetikerin bei modernen Geräten auch Kräutersäckchen einlegen, die einen für Haut und Seele entspannenden oder beruhigenden Duft verbreiten, etwa den von Lindenblüten oder Kamille. |
| Vino-Therapie | Die Vino-Therapie wird bislang nur in wenigen Weinanbaugebieten angeboten. Ein Weintraubenextrakt wird dabei mit warmem Quellwasser versetzt. Verwendet werden nur Säfte von unvergorenen Trauben. In ihnen stecken viele Wirkstoffe, die die Haut prall und geschmeidig werden lassen. Die Schale und die Kerne enthalten unter anderem Polyphenole, die die Haut vor Umweltgiften wie UV-Licht und Nikotin schützen. Sie beugen so eine vorzeitige Alterung vor. Die Vino-Therapie kann auch aus Massagen mit Traubenkernöl, Ganzkörper-Packungen aus Traubenkernöl und Honig sowie Peelings mit Fruchtmark bestehen. |
| Wellness |
"Wellness ist zu einem Teil ein Lebensstil, zu einem anderen Teil eine Lebenseinstellung und darüber hinaus eine Lebensphilosophie. Wellness ist ein bewusstes Sich-Engagieren für persönliche Exzellenz. Wellness basiert auf einem klaren Verantwortungsgefühl speziell für die eigene Gesundheit und darüber hinaus für umfassende Lebensqualität im Allgemeinen. Wellness umfasst die körperlichen, seelischen und geistigen Aspekte des Seins. Ein Wellness-Lebensstil ist eine Art von Lebenskunst. Wenn man diese bewusst entwickelt und durch neue Erfahrungen, neues Wissen und sich verändernde Bedingungen verbessert, dann verstärken sich die Perspektiven für ein gutes und erfülltes Leben auf dramatische Weise. Das ist immer verbunden mit persönlicher Exzellenz in Bereichen wie Fitness, Zeit- und Stressmanagement und mit Wertschätzung der eigenen Person wie auch einem entsprechenden konstruktiven Umgang mit sich selbst. Wellness erfordert eine nie endende Neugier für Vorhaben, Werte und den Sinn des Lebens." (Dr. Donald Ardell, ein Wegbereiter der Wellness-Bewegung in den USA) |
| Yoga |
Die Wurzeln des Yoga liegen in Indien. Dort hat vor etwa 7.000 Jahren Sadastiva dieses Prinzip zur Erhaltung und Verbesserung von Gesundheit und Selbstverwirklichung eingeführt. Pastanjali gab dem Yoga im 2. Jh.v.Chr. seine klassische Gestalt. Der so genannte achtgliedrige Pfad ist die Basis des Yoga. Dazu gehören fünf einfache und fünf schwierige Verhaltensregeln, verschiedene Körperübungen, Atemübungen, das Abwenden der Aufmerksamkeit von sinnlichen Wahrnehmungen, Konzentrationsübungen, die konzentrierte Versenkung und die mystische Vereinigung mit dem geistigen Zentrum aller Existenz. Es existieren heute viele verschiedene Yogaarten, die diese Grundprinzipien unterschiedlich gewichten. In der Medizin spielen vor allem die Muskelübungen (Asanas) und die Atemübungen (Pranayamas) eine Rolle, die zusammen mit Reinigungsübungen als Chikitsa-Yoga bezeichnet werden. Die Asanas sind Muskelan- und -entspannungsübungen, die im Einklang mit dem Atemrhythmus durchgeführt werden. Sie sind kräftigend für das Gewebe und wirken ausgleichend auf die Verfassung des Patienten. Pranayama, die Atemübungen, dienen der Anregung der Selbstreinigungskräfte und des Stoffwechsels. Die Reinigungsübungen umfassen die Augen, die Nasennebenhöhlen, den Magen und den Darm. Den Übungen liegen der enge Zusammenhang von Körper, Geist und Seele zu Grunde; sie sollen das Körperbewusstsein und die Wahrnehmung innerer Prozesse verstärken. Bewusste Körperstellungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama) und Entspannungs- und Konzentrationsübungen (Meditation) können dann auch die Körperhaltung, Beweglichkeit und Kraft, aber ebenso die geistigen Fähigkeiten stärken. |
